Der natürliche Kreislauf

Die Natur ist ein faszinierender, sich selbst regulierender Kreislauf der grundsätzlich keinen Müll kennt. Alle Abfälle werden in einem kreislaufartigen Verfahren wiederverwertet und erneuert.

Als Teil der Natur versuchen sich Hobbygärtner nach diesem Vorbild und verwenden Schnittreste von Obst und Gemüse als organische Dünger im eigenen Garten ein zweites Mal.

Dabei ist darauf zu achten, dass nicht alle Pflanzen und Böden die gleichen Bedürfnisse haben. Wer den Unterschied kennt und diesen achtet, wird im Herbst reiche Ernte von gesunden Pflanzen einfahren können.

effektive Mikroorganismen Biotop

Dabei beginnen die ersten Arbeiten für den Gemüseanbau im Frühling bereits im vorigen Herbst: Wer diese gut durchführt, der benötigt kaum zusätzliche Dünger.

Die Fruchtbarkeit hängt hauptsächlich von der Bodenstruktur, vom pH-Wert und von Wasser-, Gesteins- und Luftanteil ab. Sind Nährstoffe Mangelware, so baut man auf den biologischen Dünger, der die Organismen mit zusätzlichem „Futter“ versorgt. In der Folge zersetzen Bakterien und Pilze den Kompost, Mulch oder Gründünger. Nach einigen Wochen gelangen die Nährstoffe in die Erde, wo sie von Wasser gelöst und weitertransportiert werden. Dabei fördern sie hier massiv das Bodenleben, sie achten darauf, Diversität und Quantität dieser Bodenbewohner zu vermehren. Gleichzeitig verbessern sie dadurch die Struktur und die Wasserspeicherfähigkeit.

Guter Boden wird von Experten vor allem am Geruch erkannt: Der erdige Geruch, viele Würmer und anderes Getier sind die Kennzeichen von Bio Erde und machen diese zu etwas ganz Besonderem. Dies ist der beste Boden für das Verwurzeln der unterschiedlichsten Pflanzen. Im Detail lässt sich dieser Prozess auch hier nachlesen.

Wassertropfen auf Gras

 

Viele Hobbygärtner fragen sich, woran man Nährstoffmangel oder -überschuss erkennt.
Dabei kommt es vor allem darauf an, an welchen Substanzen es mangelt. Stickstoff, Phosphor oder Kalium sind Mangelware, wenn sich

• geringes Wurzelwachstum
• Schlechter Fruchtansatz
• Entwicklungsstörungen und
• Veränderter Wuchs und Blattverfärbungen ergeben.

Um konkret differenzieren zu können, welche Substanz fehlt, wird von führenden Experten eine Bodenuntersuchung empfohlen. Auch die Überdosierung sollte auf jeden Fall vermieden werden, da diese dem Obst und Gemüse auf lange Sicht sogar mehr schadet als nützt.

So hemmt ein „zuviel“ an Kalk die Nährstoffaufnahme maßgeblich. Ein Übermaß an Stickstoff führt öfters zu einer Vergeilung oder aber die Pflanzen werden krankheitsanfälliger und speichern überdurchschnittlich viele Nitrate. So kommt es bei der Bio Erde auch auf die gesunde Mischung an. Ein „zuviel“ ist auf jeden Fall ebenso schlecht wie ein Mangel.

Im Internet findet man hierfür sehr interessantes Recherchematerial, wo der Hobbygärtner wichtige Infos nachlesen kann. Genaueres können die Experten auf Multikraft.com mitteilen

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