Welcher Rasenmäher ist der Richtige?

Die Qual der Wahl

Der wohl am häufigsten benutzte Rasenmäher in Deutschland ist der Sichelmäher mit Benzinmotor. Diese Art gibt es in verschiedenen Größen und wird meistens mit der Hand geführt. Anschaffungskosten sind gering und der Rasenmäher benötigt nur sehr wenig Pflege.

In letzter Zeit sieht man immer häufiger Aufsitzrasenmäher oder auch Rasenmähertraktor genannt. Diese sind für größere Rasenflächen sehr gut geeignet, weil sie insgesamt größer konzipiert sind und diese im Sitzen bedient werden. Das für manche natürlich auch einen gewissen Spaßfaktor mit sich bringt. Für kleine oder verwinkelte Rasenflächen sind sie aber weniger geeignet. Angetrieben werden sie wie der Sichelrasenmäher mit einem Benzinmotor. Natürlich in einer etwas größeren Ausführung.

Für den Umweltbewussten Hobbygärtner wäre ein Elektrorasenmäher eine Alternative. Diese sind im Aufbau gleich zusetzen mit dem Sichelrasenmäher, nur mit dem Unterschied des Elektromotors. Weitere Vorteile sind die Energieeffizienz des Elektromotors und des wesentlich geringerem Betriebsgeräsches. Allerding ist ein großer Nachteil nicht zu verachten. Der Elektromotor ist auf ein Stromkabel angewiesen, was auf Dauer auch sehr lästig werden kann. Kleinere Elektromodelle der Rasenmäher gibt es mittlerweile auch schon Akkubetrieben, die natürlich regelmäßig aufgeladen werden müssen. Eine Aufladung recht allerdings nur für eine kleine Rasenfläche.

Weniger verbreitet sind die Handrasenmäher oder auch Spindelmäher genannt. Diese werden nur durch Muskelkraft angetrieben und sorgen für einen exakten Schnitt. Allerdings müssen die Spindelmesser immer sehr scharf sein, da sie nur über ein Getriebe durch Muskelkraft in Rotation gesetzt werden und dadurch nicht die schneide Geschwindigkeiten von Elektro- oder Benzinsichelmähern erreichen. In regelmäßigen Abständen müssen die Spindelmesser geschärft werden, was mit der Zeit auch teuer werden kann. Im Allgemeinen sind Spindelrasenmäher eher was für die drei Meter Rasen rund ums Haus gedacht und nicht für große Rasenflächen im Garten.

Für den modernen Technikorientierten Hobbygärtner gibt es dann noch die Rasenmäher Roboter. Das sind kleine selbststeuernde Elektronikboliden, die wie von Geisterhand durch Ihren Garten sausen immer auf der Suche nach einem zu langen Grashalm.  Wer eine kleine recht ebene Rasenfläche sein Eigen nennt und ein dummes Gesicht von seinem Nachbarn sehen will, sollte sich so etwas kaufen. Allerdings ist der kleine Freund recht teuer und kann auf seiner nicht zu endenden Suche nach Gras auch nerven. Ein Vorteil des Mähroboters ist aber nicht von der Hand zu weisen. Die komplette Rasenpflege übernimmt der kleine Freund. Man kann sich zurücklehnen oder sich anderen Aufgaben widmen.

Übersicht Rasenmäher-Arten:

  1. Sichelmäher mit Benzinmotor sind „normale“ Rasenmäher. Diese eignen sich für mittelgroße Rasenflächen und benötigen wenig Pflege.
  2. Aufsitzrasenmäher sind für große, weitläufige und wenig verwinkelte Rasenflächen sehr gut geeignet. Hier kommt noch der Spaßfaktor mit dazu.
  3. Elektrorasenmäher sind Umweltfreundlich und für kleine bis mittelgroße Rasenflächen bestimmt. Allerdings stört das Elektrokabel beim Mähen.
  4. Spindelmäher sind nur für Kleinstflächen bestimmt, da sie per Muskelkraft angetrieben werden. Die Spindelmesser sind sehr Pflegeintensiv.
  5. Rasenmäherroboter sind was für Technikorientierte mit einer großen Brieftasche aber kleinen Rasenfläche, die sich an dem endlosen hin und her sausen des kleinen Freundes nicht sattsehen können.
  6. Fazit: Wer vor hat sich einen neuen Rasenmäher anzuschaffen sollte sich die oben genanten Arten anschauen und seiner Rasenfläche entsprechend entscheiden. Ein regelmäßiges Rasen mähen ist das A und O der Rasenpflege.